Helden aus dem ACBL. Jörg, Andreas,Stefan, Jörg und die tollen Helfer!!!!

- Vater-Sohn-Gespann Harald und Maximilian Wegner gewinnt die AvD-Heldentour 2015 im VW Golf GTI von 1983

- Tolle Stimmung und zufriedene Teilnehmer

- Erste Eckdaten für die Tour 2016 stehen bereits fest

Nach rund 1.200 km zwischen Rhein, Mosel und Maas mit drei Prüfungen auf Rennstrecken und 11 Gleichmäßigkeitsaufgaben ist die dritte AvD-Heldentour für klassische Automobile mit einem knappen Sieg eines VW Golf GTI vor einem Porsche 911 zu Ende gegangen.

Harald und Maximilian Wegner (Hagen) sind die Sieger der AvD-Heldentour 2015. Das Duo aus dem südöstlichen Ruhrgebiet fuhr im VW Golf GTI Pirelli aus dem Jahr 1983 die wenigstens Strafpunkte ein und setzte sich damit gegen die Solinger Horst Weck / Udo Pilger (Porsche 911) durch. Dritte wurden mit knappem Abstand die Vorjahressieger Sebastian Lohmann / Stephan de Smidt (Schwalmtal / Brüggen). Sie sammelten auf den drei Rennstreckenprüfungen auf dem Nürburgring (Grand-Prix-Kurs und Nordschleife) und im belgischen Spa-Francorchamps sowie auf den weiteren 11 Gleichmäßigkeitswertungen gerade einmal 13 Hundertstelsekunden mehr Strafzeit als die Zweiten. Bereits bei der stimmungsvollen Siegerehrung am Freitagabend im Rahmen der Classic Days auf Schloß Dyck freuten sich die Organisatoren über die ersten Anmeldungen für die AvD-Heldentour 2016: Sie wird voraussichtlich vom 3. bis 5. August stattfinden und erneut über landschaftlich reizvolle Routen zu einigen der schönsten und legendärsten Rennstrecken führen. Weitere Informationen zur Tour 2015 und der nächstjährigen Auflage gibt es unter www.avd-heldentour.de.

Als die Teilnehmer nach der dreitätigen Tour im beeindruckenden Rahmen der Classic Days auf Schloß Dyck ihre Zielankunft mit anschließender Siegerehrung feierten, war die Stimmung prächtig: Unter den 30 teilnehmenden Teams war auf der 1.150 km langen Route eine kameradschaftlich-familiäre Atmosphäre entstanden, die neben den anspruchsvollen Fahr- und Navigationsaufgaben maßgeblich zum Erfolg beitrug. „Die Stimmung unter den Teilnehmern war super“, fasste Vorjahressieger Sebastian Lohmann zusammen. „Dazu hat auch die Mischung aus älter und jünger, Neulingen und Wiederholungstätern beigetragen.“ Für alle Teams waren es vor allem die Runden auf den drei Rennstrecken, die bleibenden Eindruck hinterließen. „Die Nordschleife ist natürlich nicht zu schlagen. Aber auch Spa-Francorchamps bei bestem Wetter war eine tolle Erfahrung“, so Lohmann.

Die erste Nennung für 2016 wurde bereits im Ziel abgegeben

Viel Lob erhielten auch die Organisatoren „Die Tour war sehr gut“, beschreibt etwa Eberhard Hess, der mit Co-Pilot Holger Seeberger im Porsche 911 RS Touring auf die Reise ging. „Natürlich gibt es auf einer solchen Distanz auch immer Details, die man im nächsten Jahr anders lösen kann – aber die wurden besprochen und aufgenommen.“ Dass der Dürener am Ende ein rundum positives Fazit zog, liegt aber auf der Hand: Er gab noch am Abend der Siegerehrung bereits seine Nennung für das nächste Jahr ab. „Es war schön, dass das Starterfeld nicht so riesig war wie bei anderen Veranstaltungen. So war die Atmosphäre sehr familiär, und man konnte in den drei Tagen neue Bekanntschaften und Freundschaften knüpfen. Das macht diesen Sport aus.“

Frank Stippler: Profi-Rennfahrer mit Rookie-Status

Mit dem TÜV Rheinland und dem Premium-Pflegemittelhersteller „Herrenfahrt“ hatte die AvD-Heldentour zwei starke Partner, die auch mit Fahrzeugen im Feld vertreten waren. Für „Herrenfahrt“ gingen Christian Loch und Marcel Deggau (Mannheim / Seligenstadt) mit einem Porsche 356 A von 1957 als einem der ältesten Modelle im Feld auf Tour. Der TÜV Rheinland übernahm nicht nur Serviceaufgaben wie etwa die Technische Abnahme beim Start in der Klassik Remise Düsseldorf. Mit Frank Stippler / Marika Brauckmann (Porsche 911) war der TÜV auch unter den Fahrzeugen vertreten. Am Steuer saß dabei Rennprofi Frank Stippler, für den die Fahrt Neuland bedeutete: „Das war ein ganz neuer Blickwinkel für mich. Hier ging es ja nicht darum, maximal schnell zu fahren, sondern um Gleichmäßigkeit. In dieser Beziehung bin ich Novize und hatte zunächst einmal gar keine Ahnung, was zu tun ist. Auf der Rennstrecke konnte ich zwar einzelnen Teilnehmern ein wenig behilflich sein und auf der Nordschleife bin ich vor einem Team eine Runde als Guide gefahren. Aber ansonsten war es immer meine Aufgabe, den Erfahrungsrückstand zu verkleinern. Gleichmäßigkeit ist eine schöne Variante – für mich war das so entspannend wie ein Spaziergang. Auch wenn meine Welt generell natürlich der Rennsport bleibt.“ Der Motorsportler war von der guten Atmosphäre und dem Ambiente der Tour beeindruckt: „Die Route war touristisch sehr schön und bot richtig entspanntes Autowandern durch sehr schöne Landschaften. Das habe ich sehr genossen. Auch die Atmosphäre zwischen den Teilnehmern war sehr entspannt, sodass auch die Drivers Nights am Ende der Tagesetappen angenehm waren.“

 

 

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